Mittwoch, 10. Januar 2018

[Haarbande] Haare (rot) färben


Hallo allerseits!
Das heutige Thema der Haarbande dreht sich um "Haare (rot) färben" - denn wie ihr vielleicht schon wisst, gibt es in unserer Runde die ein oder andere gefärbte Dame. Vielleicht erfahrt ihr ja so neue Tipps und Tricks?
Ich möchte euch daher nun erzählen, wie ich genau meine Haare selbst färbe und was für Produkte ich verwende und auch auf den Punkt eingehen, inwiefern Haarfarbe den Haaren schadet oder nicht.



Haare selbst färben

Das ist natürlich alles Geschmackssache, ob man selbst färbt oder färben lässt. Beim Frisör im Geschäft war ich in meinem ganzen Leben tatsächlich nur zwei mal und ein mal beinhaltete dies auch eine Färbung. Ansonsten habe ich mir immer die Haare selbst gefärbt - von wenigen Ausnahmen abgesehen, bei denen mir Freund*innnen oder Mama geholfen haben. Selbst färben kann wirklich jede*r, sofern man nicht gerade körperliche Einschränkungen hat. Auch bei so langen Haaren wie bei meinen funktioniert das gut, man muss nur mehr Zeit (und Farbe) einplanen. Ich gehe dabei folgendermaßen vor:
  • Ihr braucht zuerst: Eine Schüssel für eure Farbe aus Plastik (oder eure Tube, je nachdem was ihr benutzt), Handschuhe (ich nehme passende aus Latex, die sind um Welten besser als diese übergroßen Plastikhandschuhe aus Drogeriefarbpackungen) und einen Färbepinsel.
  • Zuerst wasche ich meine Haare gründlich und komplett, gerne auch mit einem Reinigungsshampoo. Auf frisch gewaschenem Haar hält die Farbe bei mir einfach besser. Wichtig: Vor dem Waschen die Haare sehr gründlich kämmen!
  • Danach entwirre ich die Haare vorsichtig mit den Fingern und einem groben Kamm.
  • Anschließend beginne ich mit dem Färben der Ansätze und teile dazu den Kopf quasi in 4 Teile ein: Vorne/hinten - links/rechts. Hier dann jede Abteilung durch arbeiten, bis alle Ansätze gefärbt sind. Ich beginne vorne an der Stirn, denn hier fallen nicht so gut gefärbte Stellen als erstes auf.
  • Diese vier Abteilungen werden beibehalten, denn auch beim Färben der Längen arbeite ich mich Stück für Stück vor. In der Regel beginne ich mit den hinteren unteren zwei Abteilungen und färbe diese Strähne für Strähne. Sobald eine fertig ist, wird sie mit einer großen Klammer fest geclipst. Ihr habt dann am Ende quasi vier Knödel auf dem Kopf, die ich am Ende alle zusammen nehme und mit einem XL-Krebs befestige. Ob man die Strähnchen einfach direkt mit den Fingern einpampt oder den Pinsel benutzt, ist Geschmackssache.
  • Am Ende wickele ich alles in Plastikfolie ein und lasse es lange einwirken: Bei Direktziehern sollte man das für ein besseres Ergebnis sowieso mehrere Stunden machen.
  • Wer will kann noch den Kopf warm halten durch eine Mütze obenauf oder Föhnen.
  • Wenn die Zeit um ist, wascht ihr die Farbe mit etwas Shampoo gut aus. Hinweis: Bei dauerhafter Coloration spült man idR. so lange, bis das Wasser klar wird - bei Direktziehern NICHT, denn es wird immer Farbe kommen.
  • Tipp: Bei Direktziehern entweder nackt färben ;) oder alte Kleidung anziehen und das Bad direkt nach dem Färben putzen. Die Farbe kann sehr hartnäckig sein und geht uU. nicht mehr weg, wenn sie nicht gleich entfernt wird.
Meine #2017bestnine auf Instagram - verdeutlicht die unterschiedlichen Rottöne sehr gut!

Farbe und Haargesundheit

Hier scheiden sich die Geister, aber Hinweise kann man geben. Vereinfacht gesagt, kann Haarfarbe natürlich dem Haar schaden. Wie stark hängt natürlich vom verwendeten Produkt, der Verwendungsdauer und der eigenen Haarbeschaffenheit ab. Pauschalisieren lässt sich das also nicht! Im LHN ist der Tenor gegen Haarfarbe groß, gerade Blondierungen sind verpöhnt und die meisten schwören auf Naturhaarfarbe. Ich sehe das alles entspannt und absolut nicht dogmatisch ;)
Wie oben erwähnt, hängt es von so vielen Faktoren ab, ob Farbe dem Haar schaden kann - daher bleibt eigentlich nur eigenes ausprobieren übrig. Zudem kann man extrem viel der gegebenenfalls strapazierenden Wirkung mit dem richtigen Umgang bzw. der Pflege puffern! Hilfreich für mich ist und war Protein, das macht bei mir enorm viel aus. Das Rezept für meine DIY Proteinkur findet ihr hier. Da ich schon jede Möglichkeit getestet habe, zähle ich einfach mal die verschiedenen Varianten und meine Erfahrungen damit auf:

Blondierung
Eine Blondierung hellt die natürlichen Haarpigmente auf, sodass das Haar wesentlich heller wird. Damit ist dieser Vorgang dauerhaft und muss herauswachsen. Erreicht wird das durch eine Oxidation mit Wasserstoffperoxid. Empfehlen würde ich übrigens Blondierung aus dem Friseurbedarf zum selbst anmischen, denn da weiß man wenigstens, welche Prozentsätze man sich ins Haar schmiert.
Hatte ich im klassischen Sinne nur ein einziges Mal. Und ja, das wird ungeachtet der eigenen Haarfarbe zuerst gerne mal gelb. Fangt immer mit kürzerer Einwirkzeit und niedrigerer Dosierung an, steigern oder wiederholen könnt ihr immer noch. Je nachdem, was euer Ziel ist: Lasst lieber den Profi ran, die können das weitaus besser abschätzen. Geschadet hat es meinen Haaren kein bisschen, aber es war auch einmalig. Danach habe ich einfach lange gekurt und konnte nichts negatives Feststellen. Trockenheit habe ich allerdings beim dauerhaften Heller färben feststellen können!

Coloration
Diese lässt sich in permanente und semi-permanente Coloration unterteilen. Bei beidem handelt es sich um 2-Phasen-Produkte, die erst zusammen gemischt werden müssen. Alkalisierende Inhaltsstoffe öffnen die Schuppenschicht, dann lagern sich die Farbpigmente im Inneren des Haares an und anschließend verschließt Pflege die Schuppenschicht wieder. Permanente Colorationen durch den höheren Anteil an Oxidationsmittel und Farbpigmenten sind dauerhaft und verblassen höchstens beim Herauswachsen lassen. Semi-permanente Colorationen sind ca. bis zu 28 Wäschen haltbar.
Ich habe hier schon sehr vieles ausprobiert - von Drogerie bis hin zu Farbe aus dem Friseurbedarf. Letztere war mir lieber, denn a) man kann die benötigte Menge direkt anrühren b) man kann die Dosierung der Oxidierung selbst bestimmen (mir reichten 3% immer aus, Drogeriefarben sind oft wesentlich höher dosiert) und c) je nach Farbe kommt es günstiger und ich musste nicht immer die unbenutzten Silikonkuren, die enthalten sind, wegwerfen.
Schäden konnte ich lange nicht bemerken, gegen Ende der Färbephase (sicher 5 Jahre!) wurden meine Haare allerdings langsam angegriffen. Zu dem Zeitpunkt kamen noch andere Faktoren hinzu, wie schlechter Umgang und Eisenmangel, also will ich nicht alles auf die Farbe schieben - sie hat es wahrscheinlich nur beschleunigt. Wer kürzeres Haar hat, wird wahrscheinlich wesentlich länger benötigen, um Probleme zu bekommen, vor allem, wenn man auf niedrige Oxidationszahlen achtet.

Tönungen
Dieses sind auswaschbare Tönungen, auch Direktzieher genannt und halten oft nur 6-8 Wäschen. Bei mir wesentlich länger, aber bei mir haben sich auch schon vieeeele Farbschichten angelagert und die Ansätze mit einer Schicht verblassen immer als erstes. Tönungen bestehen aus nur einer einzigen Komponente und sind oft flüssig bis gelig. Das Positive daran ist, dass sie ohne Oxidationsmittel und ähnlichem auskommen und daher dem Haar prinzipiell nicht schaden. Empfindliches Haar oder Kopfhaut kann natürlich trotzdem betroffen sein. Dafür muss man eben häufig nachtönen, gerade bei bunten Farben.
An mir habe ich noch keinen einzigen negativen Aspekt feststellen können, obwohl ich Direktzieher seit mindestens 4 Jahren verwende. Doof ist nur das häufige Färbeintervall und dass man evtl. abfärbt (ich besitze nur schwarze Handtücher).

Henna
Besteht aus pflanzlich und teils mineralischen Farbpigmenten und ist daher oft beliebt bei denjenigen, die "natürliche" Farbe verwenden wollen. Mittlerweile gibt es extrem viele Anbieter und Farben, auch farbloses Henna eignet sich zur Pflege gut. Zudem ist auch Henna permanent und muss herauswachsen, da die Farbpigmente sich um das Haar legen.
Viele schwören auf Henna, bei mir hat es beide Male die Haare extrem ausgetrocknet und leider wurden in beiden Fällen meine Ansätze schreiend orange. Solltet ihr also blonde Haare haben, stellt euch darauf schon mal ein. Da es aber viele begeisterte Anwender*innen gibt, ist es einfach für mich nicht die richtige Methode.


Meine Produkte

Wer hier konzentriert gelesen hat, wird es ahnen: Mein Mittel der Wahl ist eine Tönung Stufe 1 = Direktzieher! Ich habe im Laufe der Jahre sehr viele getestet und auch schon mehrere Farbtöne. In den letzten Jahren verblieb ich bei Rot in diversen Nuancen, welches kürzlich noch um Grün erweitert wurde. Auf das Grün möchte ich gar nicht eingehen, da ich hierbei noch selbst in der Experimentierphase bin - ein Blogbeitrag wird aber folgen - sondern das Rot in den Mittelpunkt stellen.
Bei Tönungen ist mir wichtig, dass sie tierversuchsfrei & vegan sind. Ansonsten habe ich keine Ansprüche, außer dass ich es günstiger natürlich bevorzuge. Farblich präferiere ich ein dunkles sattes Rot ohne Orange/Pinkstich. Ich liste einfach mal verschiedene Tönungen als Beispiele auf:



Isana Professional Schaumtönung Granat
Diese ist der Nachfolger der Accent Granattönung. Es handelt sich um eine Schaumtönung, kein Gel.
Vorteil: Der günstige Preis, mit viel Schütteln zwischendrin sehr ergiebig und leicht bei Rossmann erhältlich.
Nachteil: Trocknet leicht aus (lässt sich aber durch viel Pflege danach auffangen) und färbt bei mir am ersten Zentimeter Naturhaarfarbe gar nicht gut.
 Für mich nicht die Traumfarbe, da es ein eher natürliches, gedeckteres Rot ergibt. Wenn man mal wieder vergessen hat, Farbe zu bestellen, ist das eine gute Zwischenlösung für mich, nicht mehr.

W7 - Black Cherry
Bekommt man leider nur im Internet und das mittlerweile auch nur noch an wenigsten Stellen. Online findet man beim Hersteller auch nichts, alles sehr öminos - war mir egal, da crueltyfree und schöne Farbe.
Vorteil: Kann verlustfrei mit einem Klecks Spülung zur zusätzlichen Pflege angereichert werden, trocknet absolut gar nicht aus, schöner Farbton
Nachteil: Färbt Haut & Bad stark ein (schnelles und gründliches Putzen erforderlich), pinkstichiger Ansatz und generell sehr kühl
 Einfach nicht meine Farbe, aber sonst ein toller Farbton: sattes dunkleres Rot. Wäre nur der pinke Ansatz nicht...

Manic Panic - Vampire Red
Für viele DER Hersteller, muss allerdings meist im Internet bestellt werden, außer man hat einen alternativen Laden vor Ort.
Vorteil: Extrem schöne Farbe, pflegt die Haare sogar recht gut, lässt sich problemlos mit Farben anderer Hersteller mischen
Nachteil: Recht teuer 
 Wäre der Preis nicht, würde ich ausschließlich hiermit färben! Traumfarbe <3

Colour Freedom - Crimson Red
Gibt es seit neustem bei Rossman und ist daher leicht zugänglich, habt ihr sicher schon auf meinem IG Kanal gesichtet ;)
Vorteil: Hält gut, bezahlbar, vor Ort erhältlich, pflegt extrem gut, große Tube (150ml), sattes Rot
Nachteil: Wäscht sich auf Dauer kühl und pinkstichig heraus, Geruch (penetrant beim Färben)
  Für mich trotz des Geruchs und dem pinken Auswaschverhalten eine gute solide Farbe, zudem riesige Tube

Weitere Marken, die ich schon benutzt habe: Directions, Crazy Color, Stargazer usw... Hier haben mir aber meist die Farbtöne nicht gefallen oder man konnte die Farben nicht gut untereinander mischen. Das ist mir persönlich wichtig.
Reviews auf dem Blog sind: Accent Schaumtönung (ähnlich der von Isana) und Henna Esther Tol extra stark


Tipps zum Haare bunt färben

Man kann theoretisch jede Tönung miteinander mischen, sofern die Konsistenzen gleich sind. Schaum lässt sich nicht mit Gel mischen und Flüssigkeit nur bedingt mit Gel usw. Innerhalb derselben Marke sollte es aber immer ohne Probleme gehen.
Viele wollen nur für kurze Zeit bunte Haare und beschweren sich dann, dass der Farbstich noch ewig sichtbar ist, obwohl oft bis maximal 8 Wäschen angegeben ist. Leute, das bezieht sich einfach auf die Zeit, in der die Farbintensität noch gegeben ist - der reine Farbschleier wird uU. ewig sichtbar sein. Darauf sollte man sich einstellen und zur Not eben für ein einmaliges Event Haarkreide oder buntes Haarspray nehmen - zur Not farbige Tressen zum Einclipsen.
Auf blondiertem Haar kommt bunte Farbe immer wesentlich intensiver und knalliger heraus. Wer Naturhaarfarbe hat, muss dies einplanen. Allerdings kann man sagen, dass sich viele Farben mit der Zeit anlagern und schöner werden. Dunkelhaarige haben weniger Spielraum ohne zu blondieren, dafür sind gedecktere Ergebnisse möglich und man wird nicht so schnell eine Karotte ;)
Direktzieher lässt man am besten wie Henna mehrere Stunden einwirken und hält nach Möglichkeit den Kopf dabei warm. Zu lange gibt es nicht. Mein Maximum waren tatsächlich mal 8h über Nacht mit dicker Mütze, je nach Farbe reichen mir aber auch 2h.
Positiv ist zudem, dass viele Tönungen auf Gelbasis schon pflegende Substanzen enthalten, zudem kann man sie mit etwas Spülung anreichern. Aber Vorsicht, je mehr Spülung, desto eher wird das Farbergebnis verändert oder die Farbe schlechter haltbar! Zum Auffrischen für eine Kur lohnt sich eine solche Mischung allerdings wieder.

Verschiedene Fotos


Reiner Schnappschuss, aber ich mag das Foto sehr!


Unten seht ihr, wie viel Farbstich nach fast einem Jahr (!) nicht mehr tönen noch sichtbar war








Links der Beweis, dass heller gefärbtes Haar nicht zwingend dem Vorurteil "totblondiertes Stroh" entsprechen muss


Ausblick

Die anderen Beiträge findet ihr wie immer auf Haarbande. Ich gehe auch gleich stöbern :) Das Thema im Februar wird "Filmfrisuren" sein und darauf freue ich mich schon immens!


Habt ihr gefärbte Haare oder nicht? Wenn ja, lasst ihr färben und welche Farben bevorzugt ihr so? Und würde euch ein Beitrag zur grünen Haarfarbe irgendwann interessieren?


Eure

Kommentare:

  1. Wow, was für ein toller und ausführlicher Artikel! Deine Haare sahen auch blond gefärbt total gepflegt aus, das stimmt! :) Ich habe früher oft hintereinander blond gefärbt, die ersten Male wurden sie nicht trocken, danach aber leider recht schnell. Deshalb habe ich auch die Gedanken verworfen, meine Längen etwas heller zu färben, dazu kommt, dass ich nicht wüsste, ob das sich mit der vielen Pflanzenhaarfarbe auf meinen Haaren verträgt -das ist so ein PHF Problem! :) Ich finde deine Haare sehen super aus, schön, dass du zeigst, dass sich chemisch färben und gepflegte Haare haben nicht widersprechen muss (Auch wenn ich ja eher Team PHF bin, weil es bei mir so gut funktioniert 🙈)! :)

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    1. Vielen Dank :)
      PHF und heller färben geht schon, ist aber sehr unberechenbar und soweit ich weiß, muss dazwischen einige Zeit verstreichen. Hierfür würde ich aber tatsächlich einen Frisör hinzu ziehen, der sich damit auskennt.
      Bei chemischer Farbe kommt es eben IMMER auf die verwendete Farbe und die eigenen Haare an. Daher mag ich es auch gar nicht, wenn Haarfarbe immer pauschal als "böse Chemie" verteufelt wird. Ich selbst merke ja wirklich keine negative Seiten bei Tönungen Stufe 1. Aber freut mich, dass du ein positives Beispiel für PHF bist, nebst Mexicolita! ;)

      Liebe Grüße
      Valandriel

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  2. Ich bin Kandidatin beim Friseur färben lassen. Ich hab' einen kurzen Ausflug zu den PHF gemacht, aber ich meine Rot-Phase ist irgendwie vorbei (und ich kriege immer einen Rotstich davon). Wobei ich jetzt länger nicht mehr habe färben lassen. Aber mal vielleicht mal wieder sollte. Grau lässt grüßen. An Direktzieher habe ich auch schon mal gedacht, aber wie Du schreibst: bei dunklem Ausgangshaar wird's einfach nicht knallig und jegliche Farbe krallt sich bei mir regelrecht fest, so dass ich dann immer einen Schleier habe...

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    1. Es gibt ja auch erst relativ kurz PHF ohne Rot, vielleicht würdest du da fündig werden? Aber ja, unberechenbar ist das leider oft.
      Je nach Wunschfarbe kann ich mir das bei dir aber auch mit Direktzieher vorstellen. Gerade wenn es nur um die Grauabdeckung gehen soll und nicht um buntes Haar. An was hast du denn gedacht?
      Grau finde ich übrigens gar nicht schlimm ( falls es dir um die Wirkung nach außen geht und du ansonsten kein Problem mit grau hast).

      Liebe Grüße
      Valandriel

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  3. Ich liebe deine Art, ganz unparteiisch und ausführlich an ein Thema heranzugehen.
    Dass Haare färben und gesundes & langes Haar sich nicht widersprechen müssen, das zeigst du hier ganz wunderschön. (Dieses Längenbild im Wald ist der Wahnsinn!). <3
    Als ich noch chemisch gefärbt habe, war ich zwar unsterblich verliebt in mein Granatrot, konnte die Trockenheit vom Färben aber irgendwann nicht mehr aufhalten. Mir sind die Spitzen schneller weggebröselt als es oben wieder neu nachwachsen konnte, hatte aber auch die Alptraumkombi schlechthin: Dauerwelle + einmal im Monat eine Farbladung obendrauf. Autschi.
    Seitdem ich mit Henna färbe, ist mein Haar zwar vergleichsweise wärmer getönt, (auch schön!), aber wieder kräftig und widerstandsfähig. Und auch meine Pflege ist deutlich leichter und unkomplizierter geworden.

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    1. Vielen Dank dir! <3 Ich habe immer Bedenken, dass es anderen zu langatmig und sachlich wird...
      Oha, ja. Dauerwelle und monatlich komplettes Neufärben kann sehr belasten. Daher nutze ich nur noch Direktzieher und auch bei dauerhafter Coloration habe ich nur die Ansätze nachgefärbt. So geht es eigentlich wirklich (auch wenn ich natürlich meine Haare gut pflegen muss). Kompliziert ist die Pflege für mich aber gar nicht, von daher passt das schon und Henna mag bei mir einfach nicht funktionieren.... Bei dir dagegen sieht es immer so schön aus!

      Liebe Grüße
      Valandriel

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